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Smart Home Messe Insights 2026: Welche Sensoren wirklich in teuren Smart-Home-Geräten stecken + die neusten Smart-Home-Produkte

Manchmal stehe ich auf einer Messe vor einem richtig edlen Smart-Home-Produkt und denke mir: Wow, sieht das gut aus. Hochwertige Oberfläche, saubere Verarbeitung, tolles Display, perfekte Haptik. Und dann kommt ziemlich schnell die nächste Frage: Was steckt da technisch eigentlich wirklich drin?

Genau das habe ich mir auf zwei Messen genauer angeschaut: auf der Light + Building und auf der Embedded World. Die erste ist für mich so etwas wie das Schaufenster der fertigen Premium-Produkte. Die zweite ist eher der Großmarkt dahinter. Dort sieht man, welche Sensoren, Chips und Module eigentlich in den Geräten stecken, die später als fertige Smart-Home-Lösung für viel Geld verkauft werden.

Und ganz ehrlich: Das Spannende ist nicht nur, was Hersteller heute alles bauen, sondern vor allem, was wir als Macher inzwischen selbst umsetzen können. Denn viele dieser High-End-Geräte basieren am Ende auf Technologien, die nicht magisch sind, sondern technisch nachvollziehbar. Genau das macht das Thema für mich so faszinierend.

Wenn du dein Smart Home lokal, ohne Cloud und ohne Abhängigkeit von Apps aufbauen willst, dann ist genau dieses Verständnis Gold wert. Denn je besser du verstehst, welche Sensoren wofür sinnvoll sind, desto besser kannst du entscheiden, was du wirklich brauchst, was du nachbauen kannst und wo sich ein DIY-Projekt lohnt.

Warum teure Smart-Home-Geräte oft auf erstaunlich einfachen Grundlagen basieren

Auf der Light + Building sieht man die fertige Welt: edle Taster, Präsenzmelder, Wetterstationen, Displays, Designlösungen für KNX und moderne Gebäudetechnik. Alles ist hochwertig, durchdacht und oft optisch wirklich beeindruckend.

Aber wenn man hinter die Fassade schaut, wird schnell klar: Viele Produkte bestehen im Kern aus einer Kombination von bekannten Bausteinen:

  • Sensoren
  • Mikrocontroller
  • Kommunikationsmodulen
  • Firmware
  • Gehäuse und Design

Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber extrem wichtig. Denn genau daraus ergibt sich für uns als Macher eine riesige Chance. Natürlich bauen wir nicht mal eben in fünf Minuten ein Produkt auf Industrieniveau nach. Aber wir können die technischen Prinzipien verstehen, ähnliche Komponenten nutzen und daraus eigene lokale Smart-Home-Lösungen bauen.

Für mich ist das der eigentliche Mehrwert solcher Messen: Ich sehe nicht nur schicke Endprodukte, sondern erkenne, welche Technologie dahinter steckt und welche davon sich für DIY-Projekte mit ESPHome, Home Assistant und passenden Sensoren eignet. In der Macherwerkstatt schauen wir uns Smart Home DIY Projekte jede Woche live zusammen an. Mehr Informationen zur Macherwerkstatt findest du hier.

Präsenzsensoren: Für mich eines der spannendsten Themen überhaupt

Wenn es ein Thema gab, das sich durch die Messe gezogen hat, dann waren es ganz klar Präsenzmelder. Und zwar in allen Varianten: von einfachen PIR-Sensoren bis hin zu High-End-Multisensoren mit Luftqualitätsmessung, Temperatur, Lichtsensorik und Nachtlichtfunktion.

Gerade im Smart Home sind Präsenzsensoren extrem wichtig. Denn sie entscheiden darüber, ob Automationen wirklich intelligent wirken oder eben nur grob funktionieren. Ein Licht, das zu spät angeht, zu früh ausgeht oder dich im Raum nicht sauber erkennt, nervt einfach. Deshalb ist es spannend zu sehen, wie Hersteller dieses Problem lösen.

Ein besonders interessantes Beispiel war ein Präsenzmelder, der gleich mehrere Funktionen kombiniert hat:

  • Präsenzmessung über PIR
  • Lichtmessung
  • Luftfeuchtigkeit
  • VOC-Sensorik für Luftqualität
  • Temperaturmessung
  • teilweise sogar akustische Unterstützung
  • perspektivisch CO₂-Messung

Das ist technisch schon spannend, weil man hier sieht: Ein moderner Präsenzmelder ist oft längst nicht mehr nur ein einfacher Bewegungsmelder. Er wird zum Multisensor für Raumautomation.

Multisensor ATMO PD-ATMO 360i/8 O AUX 30V KNX (Bild oben)

Gerade die Kombination aus Präsenz, Licht, Temperatur und Luftqualität finde ich für ein lokales Smart Home extrem stark. Denn damit kann man nicht nur Licht schalten, sondern auch Lüftung, Klima, Heizung und Benachrichtigungen sauber automatisieren.

PIR oder Radar: Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Eine der wichtigsten technischen Fragen im Bereich Präsenzsensorik ist: Setzt man auf PIR oder Radar?

PIR-Sensoren: Einfach, günstig und immer noch extrem relevant

PIR steht für Passive Infrared. Diese Sensoren erkennen Änderungen in der Infrarotstrahlung. Vereinfacht gesagt: Sie merken, wenn sich ein warmes Objekt, also zum Beispiel ein Mensch, durch den Erfassungsbereich bewegt.

Das hat ein paar klare Vorteile:

  • günstig
  • robust
  • geringer Stromverbrauch
  • bewährte Technik
  • ideal für viele klassische Anwendungen

Genau deshalb sieht man PIR auch heute noch überall. Vor allem in größeren Gebäuden, Fluren, Büros oder Standardinstallationen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach extrem gut.

Der Nachteil: PIR erkennt primär Bewegung, aber nicht unbedingt echte, feine Präsenz. Wenn du still am Schreibtisch sitzt, kann es passieren, dass dich ein klassischer PIR-Sensor schlechter erkennt.

Radar- bzw. HF-Sensoren: Präziser, aber komplexer

Bei Radar- oder HF-Sensoren wird aktiv ein Signal ausgesendet und die Reflexion ausgewertet. Dadurch lassen sich auch kleinere Bewegungen erkennen. Genau deshalb sind diese Sensoren für echte Präsenz im Smart Home oft deutlich interessanter.

B.E.G. Indoor HF (Bild oben)

Die Vorteile:

  • erkennt auch kleine Bewegungen
  • besser für Arbeitszimmer, Bad, Wohnzimmer oder Büro
  • echte Präsenzdetektion statt nur grober Bewegungserkennung

Die Nachteile:

  • teurer
  • technisch komplexer
  • oft anspruchsvoller in der Abstimmung

Für mich ist genau das der Punkt: PIR ist nicht veraltet, sondern weiterhin sinnvoll. Aber wenn du wirklich eine saubere Präsenzerkennung willst, dann ist Radar oft die spannendere Lösung.

Ich habe vor Kurzem zum Thema Präsenzmelder im Praxistest mit DIY-Anleitung auch einen Blog-Beitrag veröffentlicht, den findest du hier.

Warum High-End-Präsenzmelder so viele Sensoren kombinieren

Auf der Messe wurde sehr deutlich, dass Hersteller immer häufiger mehrere Sensortypen in einem Gerät zusammenführen. Das macht aus technischer Sicht total Sinn.

Ein Beispiel: Wenn ein Präsenzmelder zusätzlich noch einen Lichtsensor hat, kann er nicht nur erkennen, ob jemand im Raum ist, sondern auch, ob das Licht überhaupt benötigt wird. Wenn dann noch Temperatur und Luftfeuchtigkeit dazukommen, wird das Gerät sofort für weitere Automationen interessant.

B.E.G. PD4-GH Präsenzmelder mit separater Lichtmessung (Bild oben)

Besonders spannend fand ich auch die Thermopile-Technologie, mit der nicht einfach nur die Gerätetemperatur gemessen wird, sondern gezielt eine Oberflächentemperatur oder Arbeitsflächentemperatur erfasst werden kann. Solche Details sieht man nicht oft, zeigen aber, wie tief manche Hersteller in die Sensorik einsteigen.

Auch das Thema CO₂ ist relevant. Gerade für Lüftungs- und Heizungssteuerung wird CO₂ immer wichtiger. Viele aus der Community wünschen sich genau solche Funktionen auch in DIY-Projekten. Und ich verstehe total, warum. Denn sobald dein Smart Home nicht nur Licht schalten, sondern auch Raumqualität intelligent bewerten soll, wird CO₂ hochinteressant.

DIY Präsenzmelder: Warum das für Macher so spannend ist

Was mich besonders motiviert: Viele von euch haben bereits eigene Präsenzmelder nachgebaut. Und genau hier wird es richtig interessant. Denn wenn man versteht, wie die professionellen Geräte aufgebaut sind, kann man auch gezielt überlegen:

  • Wie bekommen wir den Formfaktor kleiner?
  • Wie bauen wir eine kompaktere Platine?
  • Wie senken wir den Stromverbrauch?
  • Ist eine Batterielösung realistisch?
  • Welche Sensoren ergeben wirklich Sinn?

Für ein DIY-Projekt ist nämlich nicht nur wichtig, was technisch möglich ist, sondern auch, was im Alltag wirklich brauchbar ist. Ein Sensor kann auf dem Papier alles Mögliche messen. Die spannende Frage ist aber: Bringt mir das in meinem Smart Home wirklich einen Mehrwert?

Genau deshalb finde ich den Blick hinter die Produkte so wertvoll. Er hilft dabei, zwischen Marketing und echter Technik zu unterscheiden.

Wetterstationen: Überraschend komplex und technisch richtig spannend

Das zweite große Thema, das mich auf der Messe fasziniert hat, war die Wetterstation. Gerade bei professionellen Systemen merkt man schnell: Da steckt deutlich mehr dahinter, als man auf den ersten Blick denkt.

Viele hochwertige Wetterstationen messen nicht nur die üblichen Basiswerte, sondern je nach Modell auch:

  • Außentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Windgeschwindigkeit
  • Windrichtung
  • Helligkeit
  • Strahlung
  • Regen ja oder nein
  • GPS-Daten
  • Sonnenstand

Das Spannende daran ist weniger die Liste an sich, sondern wie diese Werte technisch erfasst werden.

Windmessung: Mechanisch, thermisch oder per Ultraschall

Ein klassischer Ansatz ist die mechanische Windmessung, zum Beispiel mit einem kleinen Windrad. Das ist bewährt, hat aber bewegliche Teile und damit potenziell Verschleiß. (rechts)

Sehr spannend fand ich die thermische Windmessung. Dabei wird ein Sensor erwärmt und über den Temperaturunterschied bzw. die Abkühlung durch den Luftstrom die Windgeschwindigkeit berechnet. Das ist aus technischer Sicht extrem elegant, weil man hier mit Temperaturdifferenzen arbeitet statt mit rotierenden Bauteilen. (Bild oben) (Hersteller: Fa. Elsener)

Noch spannender wird es bei Ultraschallsensoren (Bild oben (Hersteller: . Elsener Suntracer für derzeit 2342€ )). Damit kann nicht nur die Windgeschwindigkeit, sondern auch die Windrichtung erfasst werden. Solche Lösungen sind natürlich deutlich anspruchsvoller, zeigen aber, wie professionell moderne Wettertechnik inzwischen aufgebaut ist.

Regenmessung: Oft einfacher als gedacht

Auch beim Regen gab es interessante Ansätze. In manchen Systemen wird schlicht erkannt, ob Regen vorhanden ist oder nicht. Also nicht, wie viel es regnet, sondern nur, ob die Fläche nass wird.

Das ist zum Beispiel für Jalousien, Dachfenster oder Bewässerungssysteme oft schon völlig ausreichend.

Technisch wurde das teilweise über einfache Kontaktflächen gelöst (Bild oben), teilweise auch optisch. Bei der optischen Erkennung wird Licht auf einer Fläche ausgewertet. Wenn sich durch einen Wassertropfen die Brechung verändert, erkennt das System: Es regnet.

Gerade solche Details finde ich stark, weil sie zeigen, dass professionelle Lösungen nicht immer komplizierter sein müssen, sondern oft einfach durchdacht sind.

Was eine DIY Wetterstation wirklich können sollte

Wenn man sich diese Profi-Lösungen anschaut, kann man natürlich schnell in den Gedanken verfallen: Ich will alles messen. Aber genau da muss man realistisch bleiben.

Für eine sinnvolle DIY Wetterstation würde ich erstmal mit einem soliden Basispaket anfangen:

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftdruck

Das sind für mich die Werte, die in vielen Projekten sofort Mehrwert bringen. Darüber hinaus wird es dann spannend mit:

  • Regenstatus
  • Windgeschwindigkeit
  • Windrichtung
  • Partikelsensorik
  • Feinstaub
  • Strahlung bzw. Helligkeit

Gerade Partikelsensoren fand ich auf der Embedded World extrem interessant. Die haben wir im Smart-Home-Kontext noch nicht überall im Einsatz, könnten aber für Innen- und Außenluft künftig eine deutlich größere Rolle spielen.

Bild oben: VOC und Parteikelsensor von Bosch BMV080

Natürlich kommt ein DIY-Projekt nicht sofort an eine professionelle Wetterstation für 500 bis 1000 Euro heran. Aber darum geht es mir gar nicht. Es geht darum, eine praktische, lokale und anpassbare Lösung zu bauen, die für den eigenen Anwendungsfall sinnvoll ist.

Strommessung und smarte Hauptverteilung: Ein riesiges Thema

Ein weiterer spannender Bereich war alles rund um Strommessung, Sicherungsautomaten und intelligente Verteilungen. Hersteller wie Shelly, Wago oder Eltako zeigen sehr klar, wohin die Reise geht: mehr Transparenz, mehr Integration, mehr Daten.

Besonders interessant sind dabei Lösungen, die nicht nur schalten, sondern auch messen können. Also:

  • Stromverbrauch
  • Spannung
  • mehrphasige Messung
  • Integration in Smart-Home-Systeme
  • Kommunikation per WLAN, Bluetooth, Zigbee oder MQTT

Gerade MQTT ist für mich in lokalen Setups natürlich extrem spannend, weil man damit Daten sauber in Home Assistant oder andere Systeme integrieren kann.

Eltako Stromzähler mit Zusatzmodul (rechts) um über Modbus oder MQTT auszulesen was der Stromzähler erfasst (Bild oben)

Shelly Leitungsschutzschalter (Pro CBs) per App ausschaltbar und sogar wieder anschaltbar (Bild oben)

Wago Matterfähige/WiFi Unterputzrelais (Bild oben)

Wichtig ist aber auch hier ganz klar der Sicherheitshinweis: Arbeiten an der Hauptverteilung gehören in die Hände von Fachleuten. Das ist kein klassisches DIY-Thema für den schnellen Nachbau am Wochenende. Wenn du dort messen oder umbauen willst, dann bitte mit Elektriker oder Elektrofachkraft.

Trotzdem ist das Thema für Smart Home extrem relevant. Denn sobald du deinen Energieverbrauch genauer kennen willst, kommst du an intelligenter Strommessung kaum vorbei.

Hochwertige Bedienung: Warum Materialien und Haptik so wichtig sind

Was mich auf der Light + Building ebenfalls überrascht hat: Wie stark viele Hersteller inzwischen auf Materialien und Haptik setzen. Da geht es nicht mehr nur um Funktion, sondern ganz bewusst auch um Design.

Ich habe dort Taster, Oberflächen und Displays gesehen mit:

  • Echtmetall
  • Steinoptik
  • Holz
  • vergoldeten oder veredelten Oberflächen
  • mechanischem Feedback
  • modernen Touchflächen

Und ich muss sagen: Man merkt schon, warum solche Produkte ihren Reiz haben. Ein gutes Smart Home ist eben nicht nur technisch stark, sondern fühlt sich auch gut an.

Taster mit mechanischem Feedback (Fa. enertex MeTa KNX (ab 500€) (Bild oben)

Gerade bei Tastern fand ich spannend, dass mechanisches Feedback nach wie vor extrem gefragt ist. Touch ist cool, keine Frage. Aber viele Menschen wollen morgens einfach einen Knopf drücken und direkt ein klares Feedback haben. Das kann ich total nachvollziehen.

Smart-Home-Displays: Cool, aber auch eine echte Preisfrage

Displays waren auf der Messe ebenfalls ein großes Thema. Viele Hersteller setzen inzwischen auf schnelle, schicke Touchpanels mit verschiedenen Ansichten, Sensorintegration und hochwertigem Design.

Das Problem: Solche Displays sind oft richtig teuer. Wenn ein Smart-Home-Display schnell im Bereich von mehreren hundert Euro oder sogar rund 1000 Euro liegt, dann ist die Frage absolut berechtigt: Brauche ich das wirklich?

Gira G1 Display ( für rund 1000€) (Bild oben)

Genau hier wird es für DIY wieder spannend. Denn vielleicht muss die erste eigene Lösung gar kein perfektes High-End-Touchpanel sein. Vielleicht reicht erstmal ein einfacheres Konzept:

  • kleines Statusdisplay
  • E-Ink Panel
  • lokale Anzeige für Räume, Wetter oder Zustände
  • einfacher Formfaktor
  • später ausbaubar

Und genau solche Ideen werden durch die Embedded World plötzlich realistisch. Dort sieht man, dass passende Displays, Boards und Komponenten längst auch für Macher erreichbar sind.

Die Embedded World: Der eigentliche Großmarkt für Macher

Während die Light + Building fertige Produkte zeigt, ist die Embedded World für mich der Ort, an dem es richtig technisch wird. Dort triffst du auf:

  • Sensorhersteller
  • Chiphersteller
  • Displayhersteller
  • Entwickler
  • Firmen, die Module und Boards bauen

Gerade für uns, die mit ESPHome, ESP32, Home Assistant und lokalen Setups arbeiten, ist das extrem spannend. Denn dort sieht man, welche Hardware morgen oder übermorgen in unseren Projekten landen könnte.

Besonders interessant fand ich:

  • neue ESP-Generationen
  • Low-Power-Chips
  • Bluetooth-Weiterentwicklungen
  • E-Ink Displays
  • Mikrofon-Arrays
  • kompakte Boards mit externer Antenne

Das zeigt sehr klar: Die Werkzeuge für smarte DIY-Projekte werden besser, kleiner und leistungsfähiger.

ESP32-E22 mit Bluetooth 5/6 (Bild oben)

Mein Fazit: Noch nie war DIY Smart Home so spannend wie jetzt

Wenn ich aus diesen beiden Messen eine Sache mitnehme, dann diese: Die Lücke zwischen professionellem Produkt und eigenem Macher-Projekt wird immer kleiner.

Natürlich gibt es weiterhin Unterschiede bei Zertifizierung, Gehäusequalität, Langzeitstabilität und industrieller Entwicklung. Aber auf technischer Ebene sind viele Dinge heute so greifbar wie nie zuvor.

Wir können inzwischen mit vertretbarem Aufwand eigene Lösungen bauen für:

  • Präsenzsensoren
  • Wetterstationen
  • Luftqualität
  • Strommessung
  • Displays
  • lokale Steuerung

Und genau das ist für mich die eigentliche Stärke eines modernen Smart Homes: nicht möglichst viele Apps, sondern mehr Kontrolle, mehr Lokalität und mehr Verständnis für die Technik im eigenen Zuhause.

Wenn du mich fragst, sind vor allem drei DIY-Richtungen nach dieser Messe besonders spannend:

  1. ein weiterentwickelter Präsenzmelder
  2. eine lokale Wetterstation mit sinnvollen Sensoren
  3. ein einfaches, smartes Display für Home Assistant oder ESPHome

Und genau da würde mich jetzt natürlich interessieren, was dich am meisten reizt. Baust du lieber an Präsenz, Wetter, Energie oder Anzeige?

Schreib mir gern, in die Kommentare, welches Projekt du als Nächstes sehen willst. Denn genau daraus entstehen am Ende oft die besten Ideen für neue lokale Smart-Home-Lösungen.

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Alkly Dumme Dinge Smart machen

Alex Kly (Alkly)

Ich glaube an ein Smart Home, das dir gehört – nicht der Cloud. Ich zeige dir, wie du Technik nutzt, um Energie zu sparen, Solar optimal einzubinden und dein Zuhause nachhaltig zu steuern.
Ein Zuhause, das mitdenkt, dich entlastet – und dich jeden Tag ein Stück freier macht.

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2 Kommentare

    1. gutes Thema, welche Tiere?
      Leider verhalten die sich sehr ähnlich, kleine mini Bewegungen die jeder erkennen kann.
      Ggf kannst du es kombinieren mit einem Bluetooth Sensor der schaut, ob dein Handy im Raum ist?

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