Der perfekte Präsenzmelder für Home Assistant: PIR vs. mmWave (inkl. DIY) + großer Praxisvergleich

Wollen wir nicht alle, dass das Licht zu Hause einfach automatisch das Richtige macht?

Du kommst in die Küche rein – zack, Licht an. Aber nicht wie ein Flutlicht, sondern genau so hell, wie es gerade sein muss. Du setzt dich auf die Couch, Netflix läuft – und das Licht bleibt an, ohne dass du alle 30 Sekunden irgendeinen “Wackel-Tanz” aufführen musst, nur damit ein Bewegungsmelder dich nicht vergisst.

Die Realität ist oft… nervig. Du kennst das bestimmt: PIR-Bewegungsmelder im Bad oder auf dem Klo. Du sitzt still → Licht aus → du wedelst wie ein Flughafeneinweiser, damit wieder Licht kommt. Willkommen in 2014.

Und dann kommt der nächste “Smart”-Schritt: Präsenzsensoren, die dich erstmal in eine App zwingen. Im schlimmsten Fall noch Cloud-Account, Abo, Datenkrake – und plötzlich tauschst du Komfort gegen Privatsphäre.

Ich wollte genau das nicht. Also habe ich mir fünf Kandidaten geschnappt, mehrere Wochen getestet (wirklich mehrere Wochen…) und am Ende sogar einen Sensor selbst gebaut, der 100% lokal in Home Assistant läuft.

In diesem Artikel zeige ich dir:

  • warum PIR dich irgendwann nervt (und wo er trotzdem Sinn macht)
  • wie mmWave (Millimeterwelle) Präsenz überhaupt möglich macht
  • welche Sensoren sich im Alltag bewährt haben
  • warum Positionierung oft wichtiger ist als der Sensor selbst
  • und wie du dir mit ESPHome einen Präsenzmelder baust, der richtig Spaß macht

PIR vs. Präsenz: Warum klassische Bewegungsmelder dich “vergessen”

Ein PIR (Passive Infrared Sensor) ist ein passiver Sensor. Er sendet nichts aus, sondern “beobachtet” nur: Gibt es Veränderungen in der Infrarot-/Wärmestrahlung im Raum?

Das funktioniert grob so:

  • Die PIR-Linse teilt den Raum in Zonen
  • Wenn du dich bewegst, wechselst du von Zone zu Zone
  • PIR sagt: “Oh, da hat sich was geändert → Bewegung!”

Das Problem: Wenn du still sitzt, wechselst du keine Zone. Für den PIR bist du dann wie… nicht mehr da.

Ich nenne das gern das T-Rex-Problem:

PIR ist wie ein T-Rex. Er sieht dich nur, wenn du dich bewegst. Wenn du still bist, bist du “unsichtbar”.

Wo PIR trotzdem richtig gut ist

PIR ist nicht tot. Im Gegenteil: Er ist extrem schnell.

  • Flur / Durchgang: perfekt
  • Treppe: perfekt
  • überall wo du dich sowieso bewegst: perfekt

Wenn du aber Licht willst, das beim Sitzen oder Arbeiten an bleibt, brauchst du eine andere Technologie.


mmWave Präsenzsensoren: Warum Atmen schon reicht

mmWave (Millimeter-Wave) ist ein aktives Radar-Prinzip:

  • Der Sensor sendet winzige elektromagnetische Wellen aus (Millimeterbereich)
  • Diese Wellen prallen im Raum ab
  • Der Sensor analysiert, wie die Wellen zurückkommen

Durch Phasenänderungen kann er erkennen:

  • ob sich etwas bewegt
  • ob sich etwas minimal bewegt (z.B. Atmung)

Ja, wirklich: Atmen kann reichen, damit der Sensor sagt “da ist jemand”.

Das ist der Grund, warum mmWave Präsenzmelder im Smart Home gerade so abgehen: Endlich ist Präsenz möglich, ohne dass du dauernd zappeln musst.

Der Haken (und warum du ihn kennen musst)

mmWave ist genial – aber nicht magisch.

  • Je weiter weg der Sensor ist, desto schwieriger wird’s
  • mmWave kann teils durch Türen oder Rigipswände erkennen → kann toll sein (Badlicht geht schon vorher an), kann aber auch nerven (False Positives)
  • Positionierung ist entscheidend (dazu gleich mehr)

Meine Regeln: 100% lokal, keine App-Pflicht, keine Cloud

Für mich gibt es drei harte Regeln:

  1. 100% lokal im eigenen Smart Home
  2. keine App-Pflicht zur Einrichtung
  3. keine Cloud-Pflicht

Warum? Weil ich genau weiß, warum Firmen Daten wollen (ich war früher Produktmanager in einer Softwarefirma). Das ist “spannend” für Unternehmen – aber zu Hause will ich das nicht.

Getestet habe ich alles in Home Assistant (bei mir läuft’s auf einem Home Assistant Green), und Zigbee nutze ich aktuell über ZHA. Für ESP-Geräte setze ich auf ESPHome. MQTT ist ebenfalls ein Thema bei manchen Geräten.


Die Kandidaten: 5 Sensoren im Test

Ich habe mir folgende Kandidaten angeschaut:

1.PIR von Aqara

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2.Tuya Zigbee mmWave Präsenzsensor (günstig, Amazon, “China-Brand”) Integation in Home Assistant über Zigbee ZHA

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3.Everything Presence Lite* (Open Source, ESPHome, HLK-LD2450)

ESPhome Gerät über Gerät hinzufügen in Home Assitant einbinden

4.Senvolon Präsenzmelder KL* (deutsche Firma, lokal nutzbar, Web-UI + MQTT)

Verbindung über WLAN Access Point des Geräts und unter Verbindungen MQTT Broker auswählen und mit Home Assistant verbinden

5.DIY Präsenzmelder (ESP32 + mmWave + PIR + Lux + optional mehr)

Den DIY Präsenzmelder schauen wir uns weiter unten im Blog genauer an.

Diese Projekte habe ich auch sehr ausführlich im ESP Meisterkurs erklärt.

👉 Wenn du nicht nur dieses eine Projekt nachbauen, sondern ESPHome von Grund auf verstehen willst, dann ist mein
ESPHome Meisterkurs – Lokale Hardware-Schmiede spannend für dich.

Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du eigene, stabile ESPHome-Geräte baust – von der Board-Auswahl über YAML bis zum fertigen Sensor im Home Assistant.

Hier findest du alle Infos

(Warum kein Aqara FP2? Ganz simpel: App-Pflicht zur Einrichtung. Kann man diskutieren – aber für meinen Test war das ein K.O.-Kriterium.)

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So habe ich getestet (damit du die Ergebnisse einordnen kannst)

Ich habe die Sensoren nicht zwei Tage ausprobiert, sondern über 2–5 Wochen in verschiedenen Räumen.

Meine Kriterien:

  • Freeze-Test: ich sitze ruhig auf dem Sofa – bleibt das Licht an?
  • Reaktionszeit: wie schnell geht Licht an, wenn ich reinkomme?
  • Installation/Setup: wie schnell ist das Ding eingebunden? Montage nervig?
  • Preis: lohnt sich das?

Und ganz wichtig: Alles läuft im gleichen Home Assistant System, damit es fair bleibt.


Das wichtigste Learning: Positionierung schlägt Sensor-Preis

Der größte Fehler beim Präsenz-Setup ist nicht der Sensor. Es ist die Montageposition.

Wenn der Sensor am Eingang des Wohnzimmers hängt und dein Sofa 3–4 Meter weg ist, kann es passieren, dass selbst ein guter mmWave Sensor irgendwann sagt: “Ich sehe niemanden mehr.”

Warum?

Weil der Sensor dann nicht mehr sauber unterscheiden kann, ob da ein “fester Gegenstand” liegt oder ein Mensch, der nur minimal atmet.

Mein Tipp für dich

Wenn du einen Ort hast, wo du ruhig sitzt (Sofa, Schreibtisch, Esstisch bei langen Abenden):

  • montiere den Sensor möglichst nah dran
  • ideal: über dem Ort oder in der Ecke, die genau dahin “schaut”

Ergebnisse: Wer gewinnt welche Disziplin?

1) Freeze-Test (ruhig sitzen)

Hier gab es Überraschungen.

  • Everything Presence Lite: bei 3–4 m Entfernung an der Decke hatte ich Momente, wo das Licht ausging.
  • Senvolon: ähnlich, an der Wand montiert gab’s Fälle, wo er mich nicht mehr erkannt hat. Deckenmontage hat es verbessert.
  • DIY Sensor: lief bei mir top – aber fairerweise auch, weil ich ihn direkt über dem Sofa platziert habe.
  • Tuya Zigbee mmWave: erstaunlich gut, vor allem in Küche/Bad.
  • PIR: naja… Troststern. Wenn du still sitzt, ist Feierabend.

Fazit Freeze-Test: mmWave kann’s – aber Reichweite & Position sind der Dealbreaker. Alle mmWave Sensoren haben bei gleichen Bedingungen gleich gut reagiert 3 Sterne für alle, außer für den PIR.


2) Reaktionszeit (wie schnell geht das Licht an?)

Hier ist PIR unschlagbar schnell. Und genau deshalb ist die beste Lösung oft:

PIR + mmWave kombiniert

Das habe ich beim DIY Sensor gemacht:

  • PIR erkennt “jemand kommt rein” sofort
  • mmWave hält Präsenz zuverlässig, auch wenn du still sitzt

Die reinen Präsenzsensoren sind trotzdem “schnell genug”, nur nicht ganz so instant wie PIR. Der PIR und der DIY der einen PIR verbaut hat jeweils 3 Sterne, die anderen bekommen 2 Sterne.


3) Installation & Setup

  • Tuya Zigbee mmWave: Pairing über ZHA ist super einfach. Einstecken → Pairing → fertig. Montage war bei mir aber eher “Bastel dich glücklich”, weil keine gute Aufhängung.
  • Senvolon: Einrichtung lokal über Access Point + Webinterface + MQTT. Erinnert an Tasmota (mag ich). Montage: Gehäuse muss komplett auseinander gebaut werden für eine Schraubbefestigung an der Decke oder Wand → finde ich unnötig umständlich.
  • Everything Presence Lite: Einrichtung war überraschend einfach (Home Assistant erkennt via Bluetooth/Provisioning/ ESP Home Gerät. Gehäuse/Montage ziemlich gut.
  • DIY: funktioniert, aber klar – drucken, verkabeln, löten (je nach Variante) ist natürlich ein Aufwand. Dafür genau so, wie du’s willst.

Tuya, Senvolon und mein DIY bekommen je 2 Sterne, Der Everything Presence Lite und der PIR bekommen je 3 Sterne.


4) Preis

Grob (aus meinem Test):

  • DIY: unter 15–20 € möglich (je nach Sensor/Teile)
  • Tuya mmWave: ~20–25 €
  • Everything Presence Lite: ~40–45 € (Versand aus UK)
  • Senvolon: ~75 € (teuer, aber lokal und debug-freundlich)
  • PIR: sehr günstig auch unter 20€

DIY, Tuya und PIR bekommen je 3 Sterne, der Everything Presence 2 Sterne und der teuerste Senvolon bekommt nur einen Stern.


Mein Fazit: Welche Lösung passt zu dir?

Den PIR Sensor klammern wir einmal aus, da er nur als Referenz dienen soll aber nicht mit den anderen vergleichbar ist.

Platz 1: DIY (wenn du Bock auf Kontrolle hast)

Mein Gewinner ist mein DIY Sensor. Nicht nur wegen Preis/Leistung, sondern weil:

  • komplett lokal
  • frei erweiterbar (Lux, PIR, Temp, LEDs, CO2…)
  • du verstehst, was du tust
  • und ja: es macht einfach Spaß

Und wichtig: Du musst nicht mal löten, wenn du es simpel hältst. ESP32 + Sensor + 4 Kabel → fertig.

Platz 2: Everything Presence Lite & Senvolon (fertig kaufen, trotzdem lokal)

Wenn du kaufen willst, aber lokal bleiben möchtest:

  • Everything Presence Lite: Open Source, ESPHome, sehr solide
  • Senvolon: gutes Web-UI, gutes Debugging, lokal mit MQTT, aber teuer und Montage ausbaufähig

Platz 3: Tuya Zigbee mmWave (Budget-Tipp fürs Bad)

Der Tuya Sensor ist bei mir dauerhaft im Einsatz – im Bad.

Er erkennt teilweise sogar durch die Holztür, wenn ich mich nähere. Praktisch – aber genau da kommt auch die Warnung:

mmWave kann durch Türen/Wände “sehen”. Plane das mit ein, sonst triggerst du Licht in falschen Räumen.


DIY: Mein ESPHome Präsenzmelder (Konzept + Code-Beispiel)

Hier ist die Grundidee meines DIY Sensors:

  • ESP32 als Gehirn
  • mmWave Sensor:
    • LD2410C (mein “Massensensor” – günstig, reicht oft völlig)
    • oder HLK-LD2450 (High-End: bis zu 3 Targets, Zonen, Tracking)
  • PIR Sensor für schnelle Reaktion
  • Lux Sensor (I²C) für Dimmung & Automationen
  • optional: Temp/Feuchte (AHT21), LEDs (WLED-Style)
  • USB Kabel, Netzteil 230V, Jumper Wire

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Warum PIR + mmWave die Super-Kombi ist

mmWave braucht manchmal einen Moment, bis er “safe” Präsenz erkennt. PIR ist sofort da. Zusammen bekommst du:

  • Licht geht sofort an, wenn du reinkommst
  • Licht bleibt an, wenn du sitzt

Code Beispiel und HLKRadarTool App

Wie gesagt, wenn du zusätzliche Hilfe benötigst, diese und andere ESP Home Projekte Schritt für Schritt umsetzen möchtest, schau dir doch gerne meinen ESPHome Meisterkurs an.

Hier der Code mit dem LD2410C Sensor Sensor,

-- mmWave LD2410C über UART -----------------------------------
uart:
  id: uart_compact01_ld2410
  tx_pin: GPIO17        # -> an RX des LD2410C
  rx_pin: GPIO16        # -> an TX des LD2410C
  baud_rate: 256000
  parity: NONE
  stop_bits: 1

# --- I2C Bus für BH1750 -----------------------------------------
i2c:
  id: bus_compact01
  sda: GPIO21
  scl: GPIO22
  scan: true

# --- LD2410C -----------------------------------------------------
ld2410:
  id: ld2410_compact01
  uart_id: uart_compact01_ld2410

# --- PIR + Präsenzlogik -----------------------------------------
binary_sensor:
  # PIR AM312
  - platform: gpio
    id: pir_compact01
    name: "Compact01 PIR Bewegung"
    device_class: motion
    pin:
      number: GPIO14
      mode: INPUT_PULLDOWN
    filters:
      - delayed_on: 30ms
      - delayed_off: 4s

  # mmWave Präsenz (LD2410C)
  - platform: ld2410
    ld2410_id: ld2410_compact01
    has_target:
      id: mmwave_compact01_has_target
      name: "Compact01 mmWave Präsenz"
      device_class: occupancy

  # Kombinierte Präsenz (PIR + mmWave)
  - platform: template
    id: compact01_praesenz
    name: "Compact01 Präsenz (PIR+mmWave)"
    device_class: occupancy
    lambda: |-
      if (id(pir_compact01).state) return true;
      if (id(mmwave_compact01_has_target).state) return true;
      return false;
    filters:
      - delayed_off: 10s

# --- Sensoren ----------------------------------------------------
sensor:
  # LD2410C Distanzen
  - platform: ld2410
    ld2410_id: ld2410_compact01
    moving_distance:
      name: "Compact01 mmWave Distanz (bewegend)"
    still_distance:
      name: "Compact01 mmWave Distanz (still)"
    detection_distance:
      name: "Compact01 mmWave Detektionsdistanz"

  # BH1750 Lux
  - platform: bh1750
    name: "Compact01 Helligkeit"
    i2c_id: bus_compact01
    address: 0x23

Hier der Code mit dem HLK-LD2450



# --- mmWave LD2450 über UART ------------------------------------
uart:
  id: uart_pro01_ld2450
  tx_pin: GPIO17        # -> an RX des LD2450
  rx_pin: GPIO16        # -> an TX des LD2450
  baud_rate: 256000
  parity: NONE
  stop_bits: 1

ld2450:
  id: ld2450_pro01
  uart_id: uart_pro01_ld2450

# --- I2C Bus für BH1750 + AHT21 ---------------------------------
i2c:
  id: bus_pro01
  sda: GPIO21
  scl: GPIO22
  scan: true

# --- PIR + Präsenzlogik -----------------------------------------
binary_sensor:
  # PIR AM312
  - platform: gpio
    id: pir_pro01
    name: "Pro01 PIR Bewegung"
    device_class: motion
    pin:
      number: GPIO14
      mode: INPUT_PULLDOWN
      
    filters:
      - delayed_on: 30ms
      - delayed_off: 4s

  # LD2450 Präsenz
  - platform: ld2450
    ld2450_id: ld2450_pro01
    has_target:
      id: mmwave_pro01_has_target
      name: "Pro01 mmWave Präsenz"
      device_class: occupancy
    has_moving_target:
      name: "Pro01 mmWave Bewegung"
      device_class: motion
    has_still_target:
      name: "Pro01 mmWave Stillstand"
      device_class: occupancy

  # Kombinierte Präsenz (PIR + mmWave)
  - platform: template
    id: pro01_praesenz
    name: "Pro01 Präsenz (PIR+mmWave)"
    device_class: occupancy
    lambda: |-
      if (id(pir_pro01).state) return true;
      if (id(mmwave_pro01_has_target).state) return true;
      return false;
    filters:
      - delayed_off: 10s

# --- Sensoren ----------------------------------------------------
sensor:
  # LD2450 Basis-Sensoren (optional, aber fürs Debug super)
  - platform: ld2450
    ld2450_id: ld2450_pro01
    target_count:
      name: "Pro01 Targets gesamt"
    still_target_count:
      name: "Pro01 Targets still"
    moving_target_count:
      name: "Pro01 Targets bewegend"
    target_1:
      x:
        name: "Pro01 Target1 X"
      y:
        name: "Pro01 Target1 Y"
      speed:
        name: "Pro01 Target1 Speed"
      angle:
        name: "Pro01 Target1 Winkel"
      distance:
        name: "Pro01 Target1 Distanz"

  # BH1750 Lux
  - platform: bh1750
    name: "Pro01 Helligkeit"
    i2c_id: bus_pro01
    address: 0x23

  # AHT21 (läuft in ESPHome über aht10-Plattform)
  - platform: aht10
    i2c_id: bus_pro01
    address: 0x38
    temperature:
      name: "Pro01 Temperatur"
    humidity:
      name: "Pro01 Luftfeuchte"
    update_interval: 10s

# --- Pro-Features fürs Tuning -----------------------------------
number:
  - platform: ld2450
    ld2450_id: ld2450_pro01
    presence_timeout:
      name: "Pro01 mmWave Timeout"

switch:
  - platform: ld2450
    ld2450_id: ld2450_pro01
    bluetooth:
      name: "Pro01 LD2450 Bluetooth"
    multi_target:
      name: "Pro01 Multi-Target Tracking"

text_sensor:
  - platform: ld2450
    ld2450_id: ld2450_pro01
    version:
      name: "Pro01 LD2450 Firmware"
    mac_address:
      name: "Pro01 LD2450 BT MAC"

Die genaue Schritt für Schritt Videoanleitung findest du im ESPHome Meisterkurs

Verkabelung:

Die mmWave-Module unterscheiden sich stark.

Wichtig, die: Pin-Belegung muss stimmen und mit dem Code übereinstimmen. Im ESPHome Meisterkurs wird die Verkabelung, das Löten, die Pinbelegung als auch das kompilieren, Code einfügen ausführlich erklärt.

Hinweis: 230V Verkabelung (Netzteil) darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Mit den verschiedenen Farben der LED kann dann auch per Automation der Status visualisiert werden. Zum Beispiel. Grün= Person erkannt, Rot= nichts erkannt, Blau= 2 Personen erkannt

Über Bluetooth lässt sich der Präsenzsensor jetzt auch mit der App HLKRadarTool verbinden.

Die App zeigt dir in Echtzeit, was der Sensor erkennt:

  • Entfernung (X/Y)
  • Bewegungsrichtung
  • Geschwindigkeit
  • bei LD2450: mehrere Targets gleichzeitig

Das ist Gold wert, um die Positionierung zu optimieren.



Mein persönliches Schlussfazit

Wenn du einfach nur willst, dass es funktioniert, ohne Cloud und ohne App-Zwang, dann sind Everything Presence Lite und Senvolon starke Kaufkandidaten – beide lokal, beide brauchbar.

Wenn du Budget willst und einen klaren Raum wie Bad oder Küche automatisieren möchtest, ist ein günstiger Tuya Zigbee mmWave überraschend gut – aber plane die “Durch-Wand”-Thematik ein.

Und wenn du – so wie ich – Spaß daran hast, Dinge wirklich zu verstehen und zu kontrollieren: Bau dir den DIY Sensor. Schon die Mini-Version (ESP32 + LD2410C) bringt dir einen Präsenzmelder, der viele Fertiggeräte alt aussehen lässt.


Wenn du das auch umsetzen willst…

Wenn du dir deinen eigenen Präsenzmelder bauen willst, fang klein an:

  • ESP32 + einfacher mmWave Sensor (z.B. LD2410C)
  • dann Lux dazu
  • dann PIR für Speed
  • und erst danach Zonen/LD2450, LEDs und die ganzen Extras

Du hast dieses Projekt erfolgreich umgesetzt? Mega – dann bist du schon weiter als 90 % der Leute, die sich „Smart Home“ auf die Fahne schreiben 😉

Wenn du jetzt merkst:
Ich will das nicht nur nachbauen, ich will’s wirklich checken und eigene Projekte umsetzten
dann lade ich dich in meinen
ESPHome Meisterkurs – Meisterwerkstatt für lokale Hardware ein.

Dort bekommst du:

  • eine klare Roadmap von den Grundlagen bis zu eigenen Projekten
  • fertige YAML-Vorlagen, die wir im Kurs Stück für Stück auseinandernehmen
  • Praxisbeispiele aus der Community: Präsenzmelder, Garten, Lüftung, PV & Co.

👉 Hier geht’s zum ESPHome Meisterkurs »

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Alkly Dumme Dinge Smart machen

Alex Kly (Alkly)

Ich glaube an ein Smart Home, das dir gehört – nicht der Cloud. Ich zeige dir, wie du Technik nutzt, um Energie zu sparen, Solar optimal einzubinden und dein Zuhause nachhaltig zu steuern.
Ein Zuhause, das mitdenkt, dich entlastet – und dich jeden Tag ein Stück freier macht.

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